New York: Shoppingmarathon am Black Friday und Pizza essen in der Kirche

Taxis in New York, die berühmten Yellow Cabs.

Das Bed & Breakfast Hotel hat mir eine sehr gute Nacht bescherrt. Es war mollig warm und ruhig. Nach dem Frühstück ging es zuerst Tickets für das Rockefeller Center zu kaufen (später mehr) und dann auf die 5th Avenue

Die 5th Avenue ist eine der bekanntesten Straßen in New York.

EIGENTLICH wollte ich bei nur vier Tagen New York nicht shoppen gehen. Aber extra großen Zeitungsanzeigen zum Black Friday, versprochene Preisnachlässe von mindestens 60% und eine Stadt voller verrückter New Yorker machen es einem wirklich schwer, dem Shopping-Wahn zu entkommen. Also ab auf die 5th Avenue, so hat das Shopping-Erlebnis ja doch noch den Sightseeing-Charakter.

Auf der 5th Avenue angekommen war alles so voll, wie es zu erwarten war: Frauen kämpften um die besten Schnäppchen, zogen sich dabei mitten im Laden um und sammelten alles mit einem gelben Price-Tag ein. Mitten unter ihnen war auch ich. In einer H&M Filiale habe ich um reduzierte Unterwäsche, Wintermäntel, Blusen und Kleider gekämpft.

Zurecht kommt jetzt die Frage auf, warum ich in New York einen Abstecher zum H&M mache. Die Antwort ist banal: Ich war auf der Suche nach einer warmen Mütze. Bei der Fahrt mit der Fähre hat mir der Wind ordentlich kalte Ohren verpasst.

Im Endeffekt hat mich die Mütze 60 Dollar gekostet und besteht aus mindestens 15 Teilen. Noch fragen? 😉

Taxis in New York, die berühmten Yellow Cabs.

I made a friend in New York… almost

Nach dem kurzen Shopping-Blackout ging es weiter die 5th Avenue entlang. Mit warmen Ohren. Bis zu einem Shop, in den man binnen Sekunden wieder zum Kind wird: Build A Bear Workshop.

Man macht dort genau das, was ihr gerade denkt: man holt sich den neuen besten Freund ab! Zuerst wird der Teddy Bär ausgewählt. Egal ob weiß, braun, schwarz oder lila, mit Struppelfell oder kurzem Fell – unter all den Teddys kann man gar nicht anders, als sich mindestens in einen zu verlieben. Die nächste Station ist das Füllen. Natürlich darf dabei ein Herz nicht fehlen. Außerdem kann man dem Teddy auch noch eine Stimme geben und einen Lautsprecher einnähen lassen.

Ist der Teddy so weit fertig muss er noch angezogen werden. Vom „normalen“ Straßenoutfit mit Sonnenbrille und Smartphone über Business Anzüge, Feuerwehr-Outfits, Cheerleader-Kostüme bis hin zum Outfit der Freiheitsstatue kann man alle möglichen und unmöglichen Kleidchen auswählen.

I made a friend in New York.

Am Ende wird dann der Bär getauft und in der Bären-Datenbank eingetragen. Beim Bezahlen unterschreiben die Kinder dann auch einen Vertrag, dass ihr Bär ihr neuer bester Freund ist, und sie für ihn in Zukunft gut sorgen werden.

Für mich das absolut tollste Geschäft ever! Allerdings hat so ein Bär auch einen Preis. Ein Bär in Standardgröße und einem Kostüm kommt so schnell auf 50 Dollar. Der Grund, warum ich doch keinen Freund aus New York mitgenommen habe…

Cupcakes, Brownies und Pies in der Magnolia Bakery

Nach weiterem Schlendern auf der 5th Avenue gings dann wieder in Richtung Rockefeller Center. Direkt gegenüber liegt auch die sagenumwobene Magnolia Bakery – jeder „Sex and the City“-Fan weiß, wovon ich spreche. 😉 Geht man in den kleinen, süßen Laden an der 49th und 6th Ave, fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt. Irgendwo in den 5oer Jahren. Peticoats, überdimensionale Sonnenbrillen und Milchshakes, dekoriert mit kandierten Kirschen, tauchen vor meinem inneren Auge auf. Der Duft nach frischem Kuchen, Backaromen und Kaffee tut sein übriges.

Die größte Verführung in New York: Cupcakes und Pies.

Die Auswahl ist schwer. Tausende Kalorien versteckt in kleinen Schokoladen Cupcakes, fruchtigen Pies und saftigen Muffins. Alleine der Anblick verrät einem, dass sie bestimmt nicht nur ein Augenschmaus sind. Schlussendlich haben wir uns für ein Stück Banoffee-Pie und einen Apple-Crumble-Pie entschieden. Ja, die beiden Pies schmecken auch so wie sie klingen: superlecker!

Wenn dir die Stadt zu Füßen liegt

Aufgeputscht von der großen Menge Zucker betreten wir das Rockefeller Center. „The Top of the Rock“ – die Aussichtsplattform des Rockefeller Centers ist unser nächstes New York Highlight. Die Tickets haben wir uns bereits am Morgen besorgt. Man muss beim Ticketkauf eine Zeitspanne wählen, wann man die wunderschöne Aussicht genießen möchte. So entstehen auch keine großen Wartezeiten. Mittlerweile war es rund 16 Uhr. Wir haben die Zeit so gewählt, dass wir die Aussicht noch bei Tageslicht genießen können, aber dann bis zur blauen Stunde oben bleiben können.

Es war windig, und es war kalt. Aber die Aussicht lohnt sich:

Die Skyline von New York bei Tag.

New York bei Nacht

Himmlisch: Pizza essen in der Kirche

Nachdem das Spektakel, die blaue Stunde, vorbei ist und die Stadt in schwarzer Nacht liegt, bringt uns der Lift vom 70. Stockwerk wieder zurück in die Lobby. Als letztes Highlight an diesem Tag machen wir uns auf zur über 1,8 km langen Brooklyn Bridge. Auch die sollte man bei Tag und Nacht gesehen haben. 😉 Am Abend sind wir dann noch durch Brooklyn geschlendert.

Die Brooklyn Bridge verbindet die Stadtteile Mahattan und Brooklyn.

Der Tag endet in der skurrilsten Pizzeria ever: Grimaldi’s Pizzeria in einer Kirche. Ich war leider so geplättet, dass ich vergaß Fotos zu machen. Hier bekommt ihr aber einen Einblick in die Kirche. Wie ihr seht ist die Kirche mittlerweile ein Shopping-Tempel mit einer Eisdiele und leckeren Pizzen. Letzteres kann ich nur bestätigen:

Die beste Pizza New Yorks.

 

Da solltet ihr hin:

Magnolia Bakery
Rockefeller Center
1240 Avenue of the Americas (an der Ecke 49th und 6th Ave)
New York, NY 10020

Grimaldi’s Pizzeria
Under the Brooklyn Bridge
1 Front Street
Brooklyn, NY 11201
718.858.4300

2 Kommentare

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