Kategorie: Journal

Ketut’s Place in Ubud

Ketuts Place Bali

Ketut’s Place haben wir (wie alle unsere Hotels auf Bali) über booking.com gefunden. Max war von Anfang an von der Anlage begeistert und wollte dort unbedingt einige Nächte verbringen. Nach einem kurzen Check auf Google Maps haben wir uns dann für das Hotel entschieden: Es ist relativ zentral und die Anlage ist wirklich schön. Gebucht haben wir dann für vier Nächte zu einem Preis von 1.800.000 Rupien – das sind ca. 30 € pro Nacht für zwei Personen inklusive Frühstück. Ein wirklich fairer Preis.
Ketuts Place Bali

Die Lage

Wie schon angedeutet liegt Ketut’s Place zentral: nach einem kurzen Spaziergang von nicht einmal 10 Minuten ist man direkt im Zentrum von Ubud. Die Jalan Suweta geht man in Richtung Norden und kommt dann direkt beim Ubud Palace raus. Rechts und links, entland der Hauptstraße, gibt es leckere Restaurants und Shops in denen es von Souveniers über Kleidung und Schuhe so ziemlich alles gibt. Auf der Jalan Suweta findest du auch einige Supermärkte in denen du günstig Trinkwasser bekommst. Wir sind jeden Abend vom Zentrum in unser Hotel spaziert und haben dort einen Stopp eingelegt.

Die Hotelanlage

Der Inhaber selbst geht regelmäßig durch die Anlage und hebt wirklich jedes welke Blatt auf. Das Pool ist auch sauber, genauso der Empfang.

Die Zimmer sind nicht extrem geräumig (wir konnten zum Beispiel nicht unsere beiden Koffer offen im Raum liegen lassen), aber das war nicht schlimm. Wir waren nur nachts im Zimmer und haben morgens immer auf unserer Terrasse gefrühstückt. Das Bad war klein aber ausreichend und wurde täglich gereinigt.

Zum Frühstück konnte man zwischen verschiedenen Speisen wählen: Toast mit Butter und Marmelade, Omlette, Pancakes und Rührei. Dazu konnte man sich einen Kaffee oder Tee bestellen und einen frisch gemixten Fruchtsaft – von Apfel über Banane bis zu Zitrone war die Auswahl recht groß. Enttäuscht hat uns nur, dass es für indonesisches Frühstück (Nasi Goreng und Mie Goreng) einen Aufpreis zu zahlen gab, der auch weit über den Preis in einem Warung lag. Gefrühstückt wurde jeden Tag auf der Terrasse: Dazu gab man am Vortag seine Frühstücksbestellung ab. Am nächsten Morgen wird das Frühstück pünktlich auf Terrasse des eigenen Bungalows (oder Balkon) serviert.

Fazit

Im großen und ganzen können wir Ketut’s Place wirklich empfehlen. Ein Hotel mitten in der Stadt, dass aber durch seine durchdachte Architektur sehr viel Ruhe und Abgeschiedenheit bietet. Toll um dem Trubel eine Straßen weiter zu entfliehen. Die Anlage ist weitläufig und bietet auch viel Privatsphäre. In Punkten geben wir Ketut’s Place 4 von 5.

Wir packen unseren Koffer für Bali

Auch für Bali – das Land der Backpacker – haben wir uns für Koffer und gegen Rucksäcke entschieden und es auch nicht bereut. Für uns sind Koffer einfach angenehmer zu handeln und dank Taxi und Shuttle kommt man damit auch problemlos von A nach B. Außerdem hatten wir beide auch einen Rucksack bzw. Kamerarucksack für Ausflüge dabei – unsere Rücken waren also sowieso „belegt“. Falls du gerade auf der Suche nach einem geeigneten Stück bist, haben wir hier eine kleine Auswahl für dich:

Einen America Tourister Koffer*

America Tourister Koffer

America Tourister Koffer

Und einen Samsonite Aeris Spinner*

Samsonite Aeris Spinner

Samsonite Aeris Spinner

Kamera

Natürlich musste auch die DSLR mit. Dazu habe ich meinen Liebling, die Pentax K5* mit dem Pentax 18-135mm WR Objektiv eingepackt. Der Vorteil an dieser Kombi ist, dass die Ausstattung Spritzwasser (wichtig am Strand und bei Regen), Sand (wieder Strand) und Luftfeuchtigkeit ohne Probleme ab kann.

Mein Equipment verstaue ich auf Reisen gerne in einem Lowepro Flipside 300*. Der ist schön geräumig und man hat somit viel Platz für Zubehör wie weitere Objektive, SD-Karten, Filter und Co. Verzichtet man auf ein oder zwei weitere Objektive, hat man auch locker Platz für einen kleinen Snack, Geldbörse, Pass und was man sonst noch braucht. In dem Netz an der Seite hat eine Trinkflasche locker platz – der perfekte Rucksack für eine Wanderung. Und ein RIESEN (in meinen Augen sogar der größte) Vorteil ist die Öffnung: Der Flipside 300 lässt sich nämlich nur über die Rückenpolsterung öffnen. Das heißt, niemand kann den Rucksack öffnen solange du ihn auf dem Rücken trägst.

Wir konnten natürlich nicht ohne eine Actioncam in einen Tauchurlaub starten. Statt der teuren GoPro haben wir uns für eine günstigere QUMOX Actioncam SJ4000* entschieden. Bei einem Preis von rund 90 € kann nicht viel passieren. Und ein paar ganz nette Unterwassereindrücke konnten wir mit ihr auch einfangen.

Wir haben uns dann auch noch ein externes Akku-Ladegerät, zwei Reserveakkus und ein umfangreiches Zubehörpaket gegönnt. Wichtig war uns dabei eine sichere Aufbewahrung für die Cam, ein Einbeinstativ zum Tauchen und Schwimmen, eine Selfie-Teleskop-Stange und eine Schutztragetasche.

Dass wir auch Bikini, Badehose und Co eingepackt haben, müssen wir dir nicht sagen, oder? 😉 Was allerdings noch erwähnenswert ist, ist ein Reisehandtuch*. Nie hätten wir gedacht, dass das wirklich SO praktisch ist. Ihr spart damit extrem viel Wartezeit und könnt es auch easy in jeder Tasche unterbringen. Das Handtuch gibt es auch in verschiedenen Größen. Unser absoluter Tipp für Strandurlaube und auch für jeden Backpacker.

Außerdem haben wir uns von unserem Hausarzt eine Reiseapotheke zusammenstellen lassen. Was alles darin war, verraten wir dir in unserem nächsten Artikel. 

Wir fliegen nach Bali! Unsere Vorbereitungen

Bali

Nach über 30 mal Adventszeit in Österreich miterleben haben wir beschlossen, dass wir auch einmal die Vorweihnachtszeit in etwas wärmere Gefilde verlegen können: nach Bali. Der Beschluss fiel im Sommer, wir hatten also genügend Zeit für die Vorbereitungen. Und genau diese wollen wir hier mit dir teilen und haben direkt drei Tipps für dich:

  1. Buche früh genug

    Im August haben wir uns entschieden, dass wir im Winter nach Bali reisen wollen. Nicht sehr spontan, oder? Das stimmt, dafür hatten wir aber genug Zeit einen günstigen Flug zu suchen – den wir dann auch bekommen haben. Wir haben für einen Gabelflug ab München knapp 550€ pro Person bezahlt.
    Wenn du die Flugpreise über einen gewissen Zeitraum beobachtest bekommst du ein gutes Gefühl für die Preisentwicklung. Nutze am besten Preisalerts, zum Beispiel von momondo. Du gibst dort einfach ein zu welchem Zeitpunkt du wo hin willst. Sobald sich der Preis ändert bekommst du einen Preis-Alert.

    Schau auch regelmäßig bei Urlaubsguru und den Urlaubspiraten vorbei. Dort gibt es immer wieder gute Deals für Bali (und du kannst auch im Archiv nach vergangenen Deals suchen um ein Gefühl für die Preise zu entwickeln).

  2. Simpel aber effektiv: Google Maps

    Google Maps ist dein bester Freund, wenn du eine Reise planen möchtest. Du kannst hervorragend Route entwickeln und anpassen. Erstelle eine eigene Map für deine Bali-Reise in der du alle Orte einträgst, die du besuchen möchtest.

    Einen Haken hat das Tool aber: So toll die Berechnung der Fahrzeit auch ist, sie muss nicht unbedingt stimmen. Auf Bali zum Beispiel haben wir für eine Strecke von 8 km 45 Minuten gebraucht. Das ist fast drei mal so lange, als von Google Maps angegeben.

  3. Lies Blogs

    Es gibt SO viele tolle Reiseblogs. Und im Gegensatz zu vielen normalen Reiseberichten sind Blogposts oft voll mit Fotos. Du siehst also schon vorher ob dir der Platz, den du ausgesucht hast, auch zusagt. Einen der besten Blogs rund um Bali und Indonesien generell ist Indojunkie.com.

Im nächsten Artikel zeigen wir dir, wie wir für drei Wochen Bali packen und was wir alles geplant haben.

Blogcheck: Hallo Oliver!

… seit wann gibt es das Weltreiseforum?

Das Weltreiseforum, also der ursprüngliche Teil meiner Website, wird noch in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiern. Ich bin stolz darauf, dass die Seite auch nach einer so langen Zeit noch immer treue Besucher hat und immer neuen Generationen von Weltreisenden bei der Planung helfen kann. Der Blog hingegen ist eher neu. So spannend es ist, ein Forum zu betreiben, bringt dieses Format in meinen Augen doch ein paar Nachteile mit sich: Da ich nicht steuern kann, wann und wo die Teilnehmer was fragen, ist alles ein bisschen unübersichtlich und die Qualität der Themen hängt sehr stark davon ab, wer gerade mitschreibt. Auch habe ich immer mehr mit Leuten zu kämpfen, die versuchen, Schleichwerbung zu platzieren. Das zu erkennen und zu löschen ist manchmal etwas mühsam. Deswegen hatte ich das Bedürfnis, einen schönen Reiseblog zu schaffen, mit vielen großen und ansprechenden Bildern. So ist im letzten Sommer das Weltreisemagazin  entstanden.

Auf deiner Seite gibt es viel zu entdecken. Von der Vorstellung von Destinationen über praktische Tipps bis hin zu Hintergrundberichten. Wie hat sich deine Seite entwickelt?

Ich habe mir im Vorfeld viele Gedanken gemacht, wie ich das Magazin sinnvoll in unterschiedliche Rubriken unterteilen konnte und welche Themen ich auf der Seite sehen möchte. Dann habe ich die Seite so online gestellt – und finde, dass ich damit seither recht gut gefahren bin. Ich habe seit dem Launch keine neuen Rubriken hinzufügen müssen. Allerdings habe ich Anfang dieses Jahres Verstärkung durch eine aktive Blogger-Kollegin bekommen, die natürlich über etwas andere Themen schreibt als ich. Da mir Vielfalt wichtig ist, könnte ich mir gut vorstellen, dass wir in Zukunft noch weitere Blogger mit an Bord nehmen und eine Art Bloggerkollektiv bilden. Bereits jetzt veröffentlichen wir auch recht viele Gastartikel von anderen Bloggern oder Reisenden, die bei uns mitmachen wollen.

Wie oft bist du unterwegs und wie reist du bevorzugt?

Das hängt immer von meiner jeweiligen beruflichen Situation ab. Da ich aber hauptsächlich als freischaffender Journalist mein Geld verdiene, bin ich glücklicherweise relativ flexibel. Wenn es geht, reise ich gerne etwas länger, das war das letzte Mal vor drei Jahren der Fall, als ich mehrere Monate durch Indien gereist bin, übrigens ein grandioses Reiseland! In den letzten Jahren lebte und arbeitete ich in Peking, was ja irgendwie auch ein bisschen wie reisen ist. Außerdem konnte ich von hier natürlich leicht Ausflüge zu Zielen in der Umgebung machen wie zum Beispiel Myanmar, Sri Lanka oder Kirgistan. Bisher war ich vorwiegend mit dem Rucksack unterwegs und habe klassische Backpackertouren unternommen. Aber mit zunehmendem Alter finde ich, dass mir das nicht mehr so ganz entspricht. Ich könnte es mir nun immer mehr vorstellen, einen Camper zu kaufen und damit durch die Welt zu reisen. Insbesondere Afrika ist bei mir noch ein ziemlich schwarzer Fleck. Den Kontinent würde ich in der nächsten Zukunft gerne etwas besser erkunden. Auch längere Segeltörns finde ich ansprechend.

Was war deine prägendste Reiseerfahrung?

Das werde ich immer wieder gefragt und ich finde die Antwort darauf nach wie vor sehr schwierig. Ich glaube, es sind die kleinen Dinge, die am meisten prägen. Zum Beispiel die Erkenntnis, dass Reisen nicht nur Abenteuer ist, sondern eben auch eine Form von Alltag. Selbstorganisiertes Reisen prägt aber auch, wo man es vielleicht selber gar nicht bemerkt, weil die Veränderungen sehr langsam vor sich gehen. Wer unterwegs ist, muss sich – je nach Ziel – immer wieder unter widrigen Umständen durchsetzen, improvisieren können oder flexibel sein. Ich denke, das sind Fähigkeiten, die einem auch sonst im Leben helfen.

Vielen Dank Oliver für das Interview!

Unsere Meinung: Das Weltreiseforum ist auf jeden Fall einen Besuch wert! Die Themen sind klar nach Reisezielen gegliedert und mittlerweile gibt es dort eine beachtliche Sammlung guter Tipps für verschiedene Reisen und Länder. Beim Querlesen sind wir auch nicht über die von Oliver erwähnte unerwünscht Werbung gestolpert – er macht seinen Job als Admin also sehr gut. 😉